8 Mittelamerika 2026
8. Tag: 06.02. Belize City, Belize (zu Besuch bei den Brüllaffen)
Wir können heute mal so richtig ausschlafen, denn der Wecker geht erst um 6.30 Uhr. Und wir haben eine weitere Stunde Zeitverschiebung. Nun sind es schon sieben Stunden Zeitunterschied zu Deutschland.
Heute wird getendert. Vor Belize City liegt ein großes Riff und wir können mit unserem Schiff nicht in den Hafen fahren. Auf der Karte sieht man, dass wir durch einen Fluss gekommen sind.

Begrüßt werden wir natürlich wieder von einem traumhaften Sonnenaufgang.

Der Blick aus dem Bett:


Mein Frühstück heute so:

Und wir haben Glück gehabt, dass ein Platz am Fenster frei war.

Habe ich schon das schönste öffentliche Klo an Bord vorgestellt?

Bis wir dran sind mit Tendern müssen wir noch etwas warten. Zuerst werden die Gäste mit Ausflügen von TUI an Land gebracht. Schauen wir halt noch vom Balkon, was hier so geht.


Das Tendern klappt wunderbar und wir sind rechtzeitig zu unserem gebuchten Trip mit „meine Landausflüge“ am Treffpunkt. Sechs Personen sind wir nur.
Der Hafen hier in Belize ist vergleichbar winzig.

Unser Fahrer bringt uns Land und Leute näher,

und er hält bei einem deutschen Amish, der Erdnüsse verkauft. Die sind von außen gesalzen und mit Zitronensaft getränkt. Sehr lecker!

An einem kleinen Laden hält er und kauft ein paar Beutel Wasser, die er später einem Gärtner am Wegesrand schenkt. So eine gute Seele.
Außerdem halten wir kurz bei seiner Mama, die er zwei Wochen nicht gesehen hat und wir dürfen kurz das Klo benutzen. Sie freut sich immer, wenn der Sohn Touris vorbei bringt. Big Mamas House, das hatte ich nicht auf meiner Bingo-Karte.






Noch später auf unserer Tour nimmt der Fahrer zwei Fremde auf, die einfach ein Stück Weg sparen wollten.
Dann kommen wir aber zum heutigen Highlight: wir sehen Brüllaffen!
Wir müssen ein kleines Stück durch ein Wäldchen laufen.


Unser Guide hat Bananen gekauft und weiß genau, wo man die Affen findet. Auch bringt er sie zum Brüllen (also nur ganz leise), indem er ihre Sprache imitiert.
Hier hängt eine ganze Familie herum:

Und der Teenager ist besonders mutig.





Wir halten auf dem Rückweg zum Schiff noch an zwei Krankenhäusern, denn der Teenager hat mich gebissen. Einmal nähen und einmal impfen bitte. Bin gut versorgt worden und muss nun nur noch den Schreck verdauen.
Zurück am Hafen haben wir noch satt Zeit bis das Tenderboot wieder zurück zum Schiff fährt.
Pelikane fischen hier am Pier.




Zurück an Bord snacken wir bei „Ganz schön gesund“ eine Kleinigkeit.

Bis die Sonne untergeht haben wir noch Zeit und ich überlege zum Chillen mein Buch mit an Deck zu nehmen und ein bisschen in der Sonne zu liegen.



Beim Abendessen habe ich nur dokumentiert, was neu war.

Intensiver Tag!
