1 Mittelamerika 2026

März 8, 2026 Aus Von Melanie Büllesbach

1. Tag: Anreise DUS – La Romana, Dominikanische Republik

Unser Flug geht um kurz vor 10 Uhr. Das ist eine sehr angenehme Zeit, weil man nicht mitten in der Nacht aufstehen muss. Meine bessere Hälfte ist so gut und fährt uns zum Flughafen, fix bei Kiss and Fly gehalten, und los geht’s!

Beim Gepäck landen wir eine Punktlandung mit 20 kg.

Wetter: kalt, grau, verregnet. Lass uns abhauen!

Die Condor Maschine hat eine 2-4-2 Bestuhlung und wir zwei sitzen in Reihe 20 über‘m Flügel links am Fenster. Die Maschine ist ziemlich neu und wirkt wie ein Partybus.

Platz habe ich genug, auch wenn wir versäumt haben rechtzeitig XL Seats zu buchen.

Die Socken habe ich neben meinem Sitz gefunden. Passend zum Flieger. Wobei: unsere Maschine ist grün-weiß gestreift.

Das Onboard Programm kann sich sehen lassen. Mittlerweile kann man sich mit seinem Kopfhörer direkt per bluetooth im Sitz vor einem verbinden. Apropos Sitz vor einem: dort sitzt ein Herr, der für sich Tom & Jerry ausgewählt hat. Er lacht ständig so herzlich, dass sogar sein ganzer Sitz wippt.

Zuerst lese ich eine Runde, dann gibt es eine warme Mahlzeit, bei der wir nicht wählen können. Alle bekommen Gnocchi mit Ratatouille. Später gibt es noch eine Pizza als Snack.

Traditionell bestelle ich einen Flugzeugsaft (Gin Tonic) und direkt eine Sprite dazu.
Und ratet, wer das Tonic ausgetrunken hat, statt der Sprite.

Nach einer weiteren Runde Kaffee und Apfelsaft werde ich nach 6 Stunden etwas quengelig.

Langstrecke ist einfach blöd. Hilft aber nix. Sind ja noch weitere 4 Stunden, die ich aushalten muss.
Noch einen Film und einen weiteren Snack später sind wir dann auch endlich da. Geschafft!

Und da landet auch schon die nächste Maschine von Condor.

Bei knusprigen 30 Grad (und somit auch 30 Grad mehr, als Zuhause) landen wir in La Romana. Wir haben einen zwei-minütigen Fußweg bis zum Bus vor uns, warten hier ca. fünf Minuten auf weitere Gäste und werden dann in zehn Minuten zum Schiff gebracht. Hier dauert das Einchecken keine fünf Minuten und wir sind bereit. Schön, dass wir mit der ersten Maschine gekommen sind und einfach gar keine Wartezeiten hatten.
Nach dem ersten Beschnuppern unserer Kabine wollten wir noch eine kurze Runde am Hafen drehen. Viel gibt es nicht zu entdecken, außer ein paar Souvenirbuden und einer Pool-Landschaft.

Wie man diese Souvenirs im Koffer transportieren soll, ist mir ein Rätsel.

Die Zeit reichte genau aus, um dann unsere Koffer in Empfang zu nehmen, die zwischenzeitig vor unserer Kabine abgestellt wurden.
Dann nur noch Koffer auspacken, Abendessen, Sicherheitseinweisung ansehen und platt wie zehn Mann sein.

Ok, einen Cocktail aus dem Ruhepol haben wir noch mit auf unseren Balkon genommen.

Abkürzung zum nächsten Tag