11 Mittelamerika 2026
11. Tag: Puerto Limon, Costa Rica (Besuch bei den Faultieren und Tortuguero-Kanälen)
Unser Tagesausflug besteht heute aus drei Teilen.
Das Blöde daran: um 7.30 Uhr ist schon Treffen vor dem Schiff angesagt.
Das Gute: mit etwas Glück treffen wir Faultiere.
Los geht es also mit einer Bustour zu unserem ersten Ziel: den Kanälen von Tortuguero.
Noch nicht aus dem Hafen heraus entdecken wir schon ein Papageienpärchen.

Und nur nach ein paar Minuten später geht es schon weiter: als wir von unserem Guide den Hinweis bekommen, dass er ein Faultier entdeckt hat. Es ist saugut getarnt und ich hätte es ohne Hinweis niemals entdeckt!


Wir steigen mit etwa 40 Personen auf ein Boot und werden unterwegs immer wieder von unserem Guide auf Tiere hingewiesen.




Leguane,

Anhingas,

Mini Fledermäuse,

Kaimane, maximal gut getarnt,

Affen (Spidermonkeys)

Brüllaffen

und Faultiere!


Großartig diese Bootstour, die etwa eine Stunde dauerte.

Next stop: Eine Bananenplantage.
Dort habe wir erfahren wie aus der Bananenblüte hunderte von Früchten wachsen.

So frisch gepflückt hat nicht jeder von uns Gelegenheit dazu eine Banane zu essen.

Hier werden die Früchte vorgestellt, die hier wachsen.

Eine Kakaofrucht schmeckt wie eine Litchi. Das Fruchtfleisch kann man ablutschen und den Kern einfach ausspucken. Wachsen halt einfach neue Kakaopflanzen daraus.


Und hier noch ein kleines Medley der Blumen.

Weiter geht´s!

Eine Bushaltestelle.

Und der letzter Stop: eine Faultier- Auffangstation, wo gerettete Tiere verpflegt und wieder aufgepäppelt werden.


Ein Tier wurde angefahren,eins von Hunden angefallen, eins war blind, weil es in Stacheldraht gefallen ist und leider beim entfernen des Drahtes sich selbst die Augen verletzt hat, usw.
Der hier turnte mit einem Affenzahn durch seinen Käfig.








Es gibt Drei-

und Zweifinger Sloths.

Was in freier Natur so gut wie nie vorkommt: dass zwei erwachsene Tiere den ganzen Tag so eng miteinander kuscheln.

Außerhalb der Käfige, wo die Tiere versorgt werden, tobte eine ganze Affenfamilie durch die Bäume.



Und wenn man wusste, wo man hinschauen sollte, entdeckte man auch überall außerhalb der Käfige in freier Natur Faultiere herumhängen.


Auf dem Rückweg legte der Busfahrer eine Vollbremsung ein, weil ein Faultier über die Straße wollte und schon mitten auf einer Fahrspur saß. Mit gemeinsamen Einsatz wurde das Tier gerettet.

Zurück auf der Kabine gab es heute eine Schlange.

Und nur einen kleinen Burger als Snack zwischendurch.

Der Sundowner sah heute so aus:

Und beim Abendessen habe ich heute etwas gespart.

Ein sehr, sehr guter Tag heute.
